Planung Biberach - Baindt/Egelsee


Hauptprojekt
B 30 Biberach - Baindt/Egelsee
5 Teilprojekte

 
Planung Biberach - Baindt/Egelsee

2-bahniger Aus-/Neubau der B 30 mit insgesamt 4 Fahrstreifen

Teilprojekte B 30 Biberach/Jordanbad - Hochdorf
B 30 Hochdorf - Oberessendorf
B 30 Oberessendorf - Bad Waldsee
B 30 Ortsumfahrung Bad Waldsee
B 30 Enzisreute - Gaisbeuren
 
Zwischenlösungen B 30 3-streifiger Ausbau Biberach - Oberessendorf
 
Ersatzplanung Bisher keine. Wahrscheinlich ist die endgültige Aufgabe einzelner Ausbauabschnitte oder eine Ersetzung durch 3-streifige Zwischenausbauten als Dauerlösung. Auf absehbare Zeit sollen nur noch das nördlichste und das südlichste Teilprojekt umgesetzt werden.
 
Lage TK 7924, TK 8024, TK 8124
Baden-Württemberg
Region Donau-Iller und Region Bodensee-Oberschwaben
Landkreis Biberach und Ravensburg
 
Zuständigkeit Regierungspräsidium Tübingen
 
Länge 31,3 km
 
Baukosten 2,5 Mio. DM (1956) + 11,2 Mio. Euro (2+1-Ausbau). Die übrigen Kosten sind größtenteils nicht bekannt.
 
Baubeginn 1824
Umfahrung Oberessendorf
1-bahnig, schmale Fahrbahn (1,2 km) als St 49

1834
Verlegung Oberessendorf - nördl. Englerts
1-bahnig, schmale Fahrbahn (1,7 km) als St 49

1929
Umfahrung Unteressendorf
1-bahnig, schmale Fahrbahn (0,6 km) als FVS 30
 
1936
Verlegung bei Heurenbach
1-bahnig, schmale Fahrbahn (1,0 km) als R 30

1956
Bad Waldsee - Baindt
1-bahnig, 2-streifig (7,0 km) Ausbau als B 30
 
1957
Oberessendorf - Hochdorf
1-bahnig, 2-streifig (3,1 km) Ausbau als B 30
 
1959
Ortsumfahrung Bad Waldsee
1-bahnig, 2-streifig (5,4 km) als B 30
 
1960er-Jahre
Bad Waldsee-Nord - Oberessendorf
1-bahnig, 2-streifig (6,6 km) Ausbau als B 30
 
1962
Hochdorf - Appendorf - (Rißegg)
1-bahnig, 2-streifig (6,3 km) als B 30
  
1962
Appendorf - (Rißegg) - südl. AS Biberach/Jordanbad
1-bahnig, 2-streifig (1,0 km) als B 30
 
1974
nördl. Gaisbeuren - Bad Waldsee-Süd
1-bahnig, 2-streifig (1,7 km) als B 30

1976
Ausbau Ortsdurchfarten Gaisbeuren und Enzisreute
1-bahnig, 2-streifig mit Abbiegestreifen (1,0 km) Ausbau als B 30
 
1978
Anschlussknoten Biberach/Jordanbad
1-bahnig, 2-streifig (0,8 km) als B 30
 
2001
südl. Rißbrücke - Appendorf
3-streifig (2+1) (1,3 km) Ausbau als B 30

2004
Bahnbrücke Hochdorf - südl. Rißbrücke
3-streifig (2+1) (1,1 km) Ausbau als B 30
 
2004
Appendorf - nördl. Rißbrücke
3-streifig (2+1) (1,8 km) Ausbau als B 30

2007
Oberessendorf - Unteressendorf
3-streifig (2+1) (1,2 km) Ausbau als B 30
 
2010
nördl. Rißbrücke - südl. AS Biberach
3-streifig (2+1) (1,2 km) Ausbau als B 30
 
Verkehrsfreigabe 1824
Umfahrung Oberessendorf
1-bahnig, schmale Fahrbahn (1,2 km) als St 49
 
1842
Verlegung Oberessendorf - nördl. Englerts
1-bahnig, schmale Fahrbahn (1,7 km) als St 49
 
1933
Umfahrung Unteressendorf
1-bahnig, schmale Fahrbahn (0,6 km) als FVS 30
 
1936
Verlegung bei Heurenbach
1-bahnig, schmale Fahrbahn (1,0 km) als R 30
 
1956
Bad Waldsee - Baindt
1-bahnig, 2-streifig (7,0 km) Ausbau als B 30
 
1959
Oberessendorf - Hochdorf
1-bahnig, 2-streifig (3,1 km) Ausbau als B 30
  
1961
Ortsumfahrung Bad Waldsee
1-bahnig, 2-streifig (5,4 km) als B 30
  
1965
Hochdorf - Appendorf - (Rißegg)
1-bahnig, 2-streifig (6,3 km) als B 30
  
1967
Appendorf - (Rißegg) - südl. AS Biberach/Jordanbad
1-bahnig, 2-streifig (1,0 km) als B 30
 
1969
Bad Waldsee-Nord - Oberessendorf
1-bahnig, 2-streifig (6,6 km) Ausbau als B 30
 
1974
nördl. Gaisbeuren - Bad Waldsee-Süd
1-bahnig, 2-streifig (1,7 km) als B 30
 
1976
Ausbau Ortsdurchfarten Gaisbeuren und Enzisreute
1-bahnig, 2-streifig mit Abbiegestreifen (1,0 km) Ausbau als B 30
 
1981
Anschlussknoten Biberach/Jordanbad
1-bahnig, 2-streifig (0,8 km) als B 30
 
2001
südl. Rißbrücke - Appendorf
3-streifig (2+1) (1,3 km) Ausbau als B 30
 
2004
Bahnbrücke Hochdorf - südl. Rißbrücke
3-streifig (2+1) (1,1 km) Ausbau als B 30
 
2005
Appendorf - nördl. Rißbrücke
3-streifig (2+1) (1,8 km) Ausbau als B 30
 
2007
Oberessendorf - Unteressendorf
3-streifig (2+1) (1,2 km) Ausbau als B 30
  
2013
nördl. Rißbrücke - südl. AS Biberach
3-streifig (2+1) (1,2 km) Ausbau als B 30
 
Status Seit Beginn der Planungen im Jahr 1806 wurde bis heute kein einziger Teilabschnitt in der Planung der Bundesrepublik Deutschland vollständig realisiert.

Die endgültige Aufgabe einzelner Ausbauabschnitte oder deren Ersatz durch dreistreifige Zwischenausbauten als Dauerlösung ist wahrscheinlich. Auf absehbare Zeit sollen nur noch das nördlichste und das südlichste Teilprojekt umgesetzt werden.

Bisher entstanden ausschließlich provisorische Lösungen – realisiert wurde, was unumgänglich war. Während im Landkreis Biberach Rücksicht auf die Bevölkerung genommen wurde, spielten diese Belange in den bisherigen Planungen im Landkreis Ravensburg kaum eine Rolle – mit Ausnahme der Umfahrung von Bad Waldsee. Vorrang hatte stets die Leichtigkeit des Verkehrs. Dies führte nicht nur zu einer unnötigen Belastung betroffener Orte, sondern auch zur Zerschneidung von Ortschaften und zur Zerstörung historischer Bausubstanz in den Ortskernen.

 


Letzte Aktualisierung: 23. März 2025
Seite erstellt am: 03. März 2021