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19.03.2025 - 16:33 Uhr
Franz Fischer Nr. 8922
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Franz Fischer
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Wegen Luftqualität: München setzt Tempo 30 auf 132.000-Fahrzeuge-Straße fest
(München) - Zur Verbesserung der Luftqualität in der bayerischen Landeshauptstadt bleibt auf einem Abschnitt des Mittleren Rings (B2R) dauerhaft Tempo 30 bestehen. Dies haben die Ausschüsse für Mobilität sowie Klima- und Umweltschutz des Stadtrats mit großer Mehrheit beschlossen. Die endgültige Zustimmung der Vollversammlung gilt als Formsache. Damit endet ein jahrelanger Streit um die Einhaltung von Abgas-Grenzwerten an der besonders belasteten Landshuter Allee, die täglich von bis zu 132.000 Fahrzeugen befahren wird.
Im vergangenen Jahr wurde nach der Einführung von Tempo 30 erstmals seit 14 Jahren der gesetzlich vorgeschriebene Grenzwert für Stickstoffdioxid eingehalten – wenn auch nur knapp. Besonders die Deutsche Umwelthilfe und der Verkehrsclub Deutschland hatten sich für die Maßnahme eingesetzt.
Zunächst hatte die Stadt ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge mit der Abgasnorm Euro 4 und schlechter in der Umweltzone einschließlich des Mittleren Rings verhängt. Doch diese Maßnahme reichte für die Landshuter Allee nicht aus, sodass die Stadt letztlich gerichtlich zum Handeln verpflichtet wurde. Bemerkenswerterweise zeigte sich erst mit der Einführung von Tempo 30 eine ausreichende Verbesserung der Luftqualität.