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(Hochdorf) - Rund 450 Verkehrsteilnehmer müssen mit Verwarnungen und Anzeigen rechnen. Sie waren am Montag auf der B 30 bei Hochdorf zu schnell unterwegs.
Zwischen 12 Uhr und 14 Uhr führte die Polizei in Fahrtrichtung Ravensburg Geschwindigkeitsmessungen durch. Auf Höhe von Hochdorf beträgt die zulässige Höchstgeschwindigkeit normalerweise 100 km/h. Die Straßenmeisterei Biberach führte jedoch Baumfäll- und Rodungsarbeiten durch. Deshalb wurde schon rund 600 Meter vor der eigentlichen Arbeitsstelle ein sogenannter Geschwindigkeitstrichter von 100 km/h auf 50 km/h eingerichtet. Das war notwendig, um den Beschäftigten der Straßenmeisterei ein gefahrloses Arbeiten an der stark befahrenen Strecke zu ermöglichen.
Insgesamt wurden 767 Fahrzeuge gemessen. Davon hielten sich 454 Fahrende nicht an die zulässige Höchstgeschwindigkeit. 169 Verwarnungsverfahren wurden eingeleitet, 285 Fahrende müssen mit Ordnungswidrigkeitenanzeigen rechnen. Darunter befinden sich 88 Schnellfahrer, die auch Fahrverbote erwarten.
Das schnellste Fahrzeug war mit 118 km/h unterwegs. Der Spitzenreiter bei den 38 gemessenen Lkw war mit 86 km/h unterwegs. Der Fahrer muss mit einem Fahrverbot rechnen. 29 weitere Lkw-Fahrer kommen mit Verwarnungen davon und gegen acht Lkw-Lenker wurden Bußgeldverfahren eingeleitet.
Zu schnelles Fahren ist eine der Hauptursachen schwerer Unfälle. Das Ergebnis zeigt, dass Kontrollen notwendig sind. Die Polizei will sie verstärkt fortsetzen.