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23.08.2024 - 00:23 Uhr
Franz Fischer Nr. 8707
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Franz Fischer
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Abgebrochene Kreisklinik wird in Nordwesttangente Laupheim verbaut

(Biberach / Laupheim) - Mit mehr Lkw-Verkehr müssen Verkehrsteilnehmer demnächst zwischen Biberach und Laupheim rechnen. Vom 2. bis zum 20. September 2024 liefern Lastwagen in etwa 1.000 Fahrten rund 30.000 Tonnen Beton-Recyclingmaterial von Biberach nach Laupheim. Das Material stammt aus dem Abbruch der ehemaligen Kreisklinik und ist für den Bau der Nordwesttangente Laupheim gedacht, die der Landkreis Biberach in Verlängerung der nördlich von Laupheim verlaufenden K 7519 in Richtung Westen plant. Die geplante Trasse quert die B 30, schwenkt Richtung Süden und bindet im Bereich der B 30 Auffahrt Laupheim-Mitte an die L 259 an.
Beim Bau der Nordwesttangente Laupheim soll dem Ziel des Landes nachgefolgt werden, eine nachhaltige Mobilität im kommunalen Straßenbau zu schaffen. Dabei ist geplant, die Maßnahme möglichst klimafreundlich zu bauen. Unter anderem sollen im Straßenbau für die Nordwesttangente ca. 80% Recycling-Baustoffe verwendet werden.
Ein Teil stammt aus dem Beton-Abbruchmaterial der ehemaligen Kreisklinik. Das Beton-Recyclingmaterial wurde direkt vor Ort auf die für den Straßenbau benötigten Korngrößen gebrochen. Nach dem Abtransport wird es auf der Lagerfläche in der Nähe der B 30-Anschlussstelle Laupheim-Mitte, nordöstlich der Tankstelle, abgeladen und zwischengelagert. Somit lagert das Material in Laupheim direkt angrenzend zum künftigen Baufeld der Trasse bis zur Weiterverwendung – vornehmlich für die Dammschüttung der neuen Straße. Die Lagerung des Materials ist für etwa zwei Jahre vorgesehen.
Insgesamt stehen aus dem Abbruch der Kreisklinik ca. 70.000 Tonnen als Recycling-Baustoffgemisch zur Verfügung. Weitere Lieferungen von Biberach nach Laupheim sollen Anfang 2025 erfolgen.