Bundesstraße 30 in Oberschwaben
https://www.b30oberschwaben.de/
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(Meckenbeuren) - 180 Zuhörer sind am Mittwoch zur Sondersitzung des Gemeinderats zur B 30 neu in die Mensa des Bildungszentrums Buch gekommen. Diskutiert wurden die Varianten West, Ost und Mitte. Grundlage der Beratungen war ein Gutachten, das die Gemeinde erstellen lassen hat. Favorisiert wurde die Variante West, ohne Anschluss bei Brochenzell, aber mit Ortsumfahrung Liebenau und Querspange Tettnang.
Bürgermeister Andreas Schmid wies darauf hin, dass eine rechtssichere Trasse notwendig sei. Die Wahrscheinlichkeit, dass geklagt werde, sei sehr hoch. Zudem werde in der Region "eine politische Grundakzeptanz" benötigt.
Das Büro Rapp Trans präsentierte in 80 Minuten auf 50 Folien die durchgeführte Verkehrsuntersuchung. Von 39 Planfällen berichtete Wolfgang Wahl vom Büro Rapp Trans. Als wesentliches Element ihrer Beurteilung galt die Verkehrsentlastung der Ortsdurchfahrten, aber auch, wo dadurch neue Betroffenheiten entstehen.
Vier Fälle wurden genauer betrachtet. Für die Trasse Mitte favorisiert das Regierungspräsidium die Variante 8.6a, während die Verwaltung dies ganz anders sieht: Die Gemeinde empfiehlt, die Trasse Mitte nicht weiterzuverfolgen. Dem schlossen sich alle Fraktionen an.
Sind sich die Gemeinde und das Regierungspräsidium Tübingen bei der Basisvariante Ost 6.4 einig, ergeben sich unterschiedliche Auffassungen für die Westtrasse: Das Regierungspräsidium favorisiert die Variante 5.1a mit einer Abfahrt bei Brochenzell. Die Gemeinde bevorzugt die Variante 5.1 ohne Abfahrt bei Brochenzell. Außerdem müsse bei der West-Variante zusätzlich eine Ortsumfahrung für Liebenau und die Querspange Tettnang folgen.
Bei den Betroffenheiten durch die Neubaustrecke schneidet die Variante Ost geringfügig schlechter ab, als die West-Variante. Deutlich ist der Unterschied bei der Länge der Neubaustrecken - Ost 7,2 km, West 13,1 km, inklusive Ortsumfahrung Liebenau und Querspange Tettnang.
Die Gemeinde Meckenbeuren hat die Verkehrsuntersuchung durch das Büro Rapp Trans auf ihrer Homepage veröffentlicht: www.meckenbeuren.de
Bürgermeister Andreas Schmid wies darauf hin, dass eine rechtssichere Trasse notwendig sei. Die Wahrscheinlichkeit, dass geklagt werde, sei sehr hoch. Zudem werde in der Region "eine politische Grundakzeptanz" benötigt.
Das Büro Rapp Trans präsentierte in 80 Minuten auf 50 Folien die durchgeführte Verkehrsuntersuchung. Von 39 Planfällen berichtete Wolfgang Wahl vom Büro Rapp Trans. Als wesentliches Element ihrer Beurteilung galt die Verkehrsentlastung der Ortsdurchfahrten, aber auch, wo dadurch neue Betroffenheiten entstehen.
Vier Fälle wurden genauer betrachtet. Für die Trasse Mitte favorisiert das Regierungspräsidium die Variante 8.6a, während die Verwaltung dies ganz anders sieht: Die Gemeinde empfiehlt, die Trasse Mitte nicht weiterzuverfolgen. Dem schlossen sich alle Fraktionen an.
Sind sich die Gemeinde und das Regierungspräsidium Tübingen bei der Basisvariante Ost 6.4 einig, ergeben sich unterschiedliche Auffassungen für die Westtrasse: Das Regierungspräsidium favorisiert die Variante 5.1a mit einer Abfahrt bei Brochenzell. Die Gemeinde bevorzugt die Variante 5.1 ohne Abfahrt bei Brochenzell. Außerdem müsse bei der West-Variante zusätzlich eine Ortsumfahrung für Liebenau und die Querspange Tettnang folgen.
Bei den Betroffenheiten durch die Neubaustrecke schneidet die Variante Ost geringfügig schlechter ab, als die West-Variante. Deutlich ist der Unterschied bei der Länge der Neubaustrecken - Ost 7,2 km, West 13,1 km, inklusive Ortsumfahrung Liebenau und Querspange Tettnang.
Die Gemeinde Meckenbeuren hat die Verkehrsuntersuchung durch das Büro Rapp Trans auf ihrer Homepage veröffentlicht: www.meckenbeuren.de