
Bundesstrasse 30 in Oberschwaben
https://www.b30oberschwaben.de/
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Ohne Querspange habe Erbach keine Chance auf Entwicklung und Wohnqualität, so Adam. IG- und SPD-Mitglieder trafen sich zuerst am Kreisverkehr bei der Sparkasse, um der Bundestagsabgeordneten das massive Verkehrs-, vor allem Lastwagenaufkommen zu zeigen. Im Anschluss diskutierte die Runde im Café "Brasil".
Die Tempo-30-Zonen auf Erbachs Durchgangsstraßen wurden begrüßt, wenn diese auch ausgeweitet werden sollten. Die zahlreichen Lastwagen belasten die Anwohner. An den Kennzeichen sei zu erkennen, dass diese mit der Stadt nichts zu tun haben, sondern wohl Mautflüchtlinge seien, sagte Adam. Deshalb wäre die Umfahrung zu begrüßen. Seit 2002 hat die SPD-Bundestagsabgeordnete ihren Angaben nach mit dem Straßenbauprojekt, der Querspange, zu tun. "Der Druck in der Region für die Querspange ist groß, so dass man an dem Projekt nicht vorbeikommt", so Mattheis. Über Parteigrenzen hinweg sei man sich zudem einig.
Für die wichtige Straßenverbindung sprach sich bei der Zusammenkunft auch SPD-Gemeinderat Elmar Röhr aus. Seine Partei sei stets für das Projekt gewesen, sagte Röhr, der im gleichen Atemzug von Bremsern in anderen Gruppen sprach. Hilde Mattheis sagte, dass die jetzige Platzierung der Querspange schon als gut anzusehen sei, und sie den Wunsch nach Beschleunigung für problematisch halte. Das ganze Projekt habe schon einmal auf der Kippe gestanden, weshalb sie sich gegen Erwartungen an den Bund ausspricht, denen dieser nicht gerecht werden kann. Die Bundestagsabgeordnete sagte der Interessengemeinschaft zu, sich zu melden, wenn die Projekte für Baden-Württemberg besprochen worden seien. "Ich will die Querspange unbedingt haben, weil es das wichtigste Verkehrsprojekt ist", erklärte Hilde Mattheis.