
Bundesstrasse 30 in Oberschwaben
https://www.b30oberschwaben.de/
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Am Montag hatten sich Gerd Gröschl und Thomas Knoll mit Bürgermeister Roland Weinschenk und dem ersten Beigeordneten Thomas Manz getroffen. Die Initiative hatte im Dezember 270 Unterschriften auf dem Frauenberg gesammelt und eine Liste mit Vorschlägen zusammengestellt. Die Anwohner wollen bei der Erschließung des neuen Baugebietes mitsprechen. Laut Gröschl seien sie sich am Montag einig gewesen, dass das neue Baugebiet nicht über den Rotkreuzweg erschlossen werden soll, sondern über die Zufahrt Karolinenhof und einen Feldweg, der von der Wolfegger Straße abzweigt. Dadurch sollen die Anwohner nicht mit dem Baustellenverkehr zusätzlich belastet werden. Zudem seien sie alle der Meinung gewesen, dass eine Lärmschutzwand 1-1,5 Meter neben der B 30 wahrscheinlich am wirksamsten wäre. Allerdings soll auch die Möglichkeit eines Lärmschutzwalles und einer Kombination aus Wall und Wand geprüft werden. Außerdem wolle die Stadt noch juristisch prüfen lassen, ob auch die zukünftigen Bewohner des ebenfalls geplanten Baugebietes Frauenberg VII an den Kosten beteiligt werden könnten.
Die Anwohner stellten am Dienstag zahlreiche Fragen. Unter anderen merkte Helmut Brecht an: "Wir leben am Rotkreuzweg und die B 30 hat uns noch nie gestört, der Rotkreuzweg stört uns." Da würden sich die Menschen nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten. Warum versuche man in Gaisbeuren vom Lärm wegzukommen und hier würde man jetzt zum Lärm hinbauen? Georg Schmid wollte wissen, ob "die Bewohner, die mehr Entlastung durch den Lärmschutz haben, auch mehr zahlen?" Laut Gröschl ist dies der Fall. Klaus Zahn, wohnhaft an der Richard-Strauß-Straße fragte, "wie schnell darf ich nachher auf der B 30 fahren, wenn sie dann mal vierspurig ausgebaut ist? Gibt es wegen des Lärmschutzes dann eine Begrenzung auf 80 Stundenkilometer?" Dies konnte Gröschl nicht sagen.
Alle Anmerkungen der Anwohner wollen Gröschl und Knoll nun an die Stadt weitergeben. Sollte es neue Aussagen von Seiten der Stadt geben, wollen die beiden die Frauenberg-Bewohner wieder informieren.