Bundesstraße 30 in Oberschwaben
https://www.b30oberschwaben.de/
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(Baindt) - Wenn das Wetter mitspielt, soll noch in diesem Jahr am Ortsrand von Baindt ein rund 800 Meter langer Fuß- und Radweg und eine Busschleife gebaut und Naherholungsflächen angelegt werden. Dies hat der Gemeinderat beschlossen. Über die Gestaltung darf ein Bürgerarbeitskreis mitentscheiden.
Um diese Mitsprache mussten die Baindter nicht kämpfen. Es gab vom Rathaus einen öffentlichen Aufruf für einen Arbeitskreis "Gestaltung B 30", dem auf Anhieb 13 Bürger folgten. Je mehr Leute sich den Kopf zerbrechen, um so besser, ist sich Bürgermeister Buemann sicher. Ziel ist, die ehemalige Bundesstraße, die heute noch die Gemeinde vom Ortsteil Friesenhäusle trennt, zu einem verbindenden Element werden zu lassen.
Am einfachsten wäre, Häuser daraufzustellen. Doch das ist verboten. Es handelt sich um Ausgleichsfläche, die nur dann überbaut werden darf, wenn an anderer Stelle rekultivierter Straßenraum in entsprechender Größe geschaffen wird. Gemeinsam mit dem Landschaftsplanungsbüro Groß-Aurbacher entwickelte man im Rathaus ein Konzept, das die Wohngebiete rechts und links der alten Bundesstraße über eine Busschleife von der Marsweiler- über die Zeppelin- zur Boschstraße verbindet sowie für Fuß- und Radwegverbindungen von der Dorfmitte bis zum Wald, aber auch Queranbindungen auf Höhe der Zeppelin- und der Boschstraße hat. Zwischen diesen Wegen ist noch viel Platz.
Dieser soll nach dem Willen des Gemeinderats so gestaltet werden, dass er in der Pflege wenig Kosten verursacht und dem Bürger dennoch von Nutzen ist. Beim ersten Treffen der Arbeitsgruppe kamen schon einige Ideen zusammen. Sie reichen von der Klatschmohnwiese bis zum öffentlichen Obstgarten, vom Ruhebänkchen bis zur Boulebahn oder zum Sinnes- und Erlebnispfad. Es wurde von einem Platz der Begegnung für Kindergartenkinder geredet und über Mager- und Blumenwiesen. Mancher aus der Runde stellt sich vor, dass auch an die alte Verkehrssituation erinnert wird, zum Beispiel wenn der große dicke Findling an der Zeppelinstraße, der einst unter der B 30 ruhte, in die Raumgestaltung eingebunden und mit einem entsprechenden Infotäfelchen versehen würde.
Bedenken gab es aber auch, dass Bäume die freie Sicht aufs Schussental nehmen könnten und dass Sicherheitsaspekte berücksichtigt werden müssen. Das Oberflächenwasser wird über ein Bächlein den Wegen entlang geführt, um dann in einem kleinen Ausgleichs- oder Überlaufbecken gesammelt zu werden. Doch hat sich bislang noch kein Weg gefunden, wie dieses kindersicher gemacht werden kann. Jedenfalls ist mit dem Maschendrahtzaun, der heute dort steht, kein Schönheitspreis zu gewinnen, da waren sich die Versammelten einig.
Am 9. November ist die B 30 alt nochmals Thema im Gemeinderat. Danach ist für Januar, wenn der Fußweg gebaut ist, ein zweites Arbeitskreistreffen geplant. Was der Arbeitskreis erarbeitet, gilt als Empfehlung an den Gemeinderat, der letztlich beschließen muss. Bis das Projekt B 30-Rekultivierung abgeschlossen ist, können noch ein paar Jahre vergehen. Für den ersten Bauabschnitt kann Baindt mit fünfzig- bis sechszigtausend Euro Zuschuss aus dem Ausgleichsstock rechnen. Ein Antrag, um mit dem Rest der knapp 400.000 Euro teuren Maßnahme ins Städtebauförderprogramm zu kommen, läuft.
Um diese Mitsprache mussten die Baindter nicht kämpfen. Es gab vom Rathaus einen öffentlichen Aufruf für einen Arbeitskreis "Gestaltung B 30", dem auf Anhieb 13 Bürger folgten. Je mehr Leute sich den Kopf zerbrechen, um so besser, ist sich Bürgermeister Buemann sicher. Ziel ist, die ehemalige Bundesstraße, die heute noch die Gemeinde vom Ortsteil Friesenhäusle trennt, zu einem verbindenden Element werden zu lassen.
Am einfachsten wäre, Häuser daraufzustellen. Doch das ist verboten. Es handelt sich um Ausgleichsfläche, die nur dann überbaut werden darf, wenn an anderer Stelle rekultivierter Straßenraum in entsprechender Größe geschaffen wird. Gemeinsam mit dem Landschaftsplanungsbüro Groß-Aurbacher entwickelte man im Rathaus ein Konzept, das die Wohngebiete rechts und links der alten Bundesstraße über eine Busschleife von der Marsweiler- über die Zeppelin- zur Boschstraße verbindet sowie für Fuß- und Radwegverbindungen von der Dorfmitte bis zum Wald, aber auch Queranbindungen auf Höhe der Zeppelin- und der Boschstraße hat. Zwischen diesen Wegen ist noch viel Platz.
Dieser soll nach dem Willen des Gemeinderats so gestaltet werden, dass er in der Pflege wenig Kosten verursacht und dem Bürger dennoch von Nutzen ist. Beim ersten Treffen der Arbeitsgruppe kamen schon einige Ideen zusammen. Sie reichen von der Klatschmohnwiese bis zum öffentlichen Obstgarten, vom Ruhebänkchen bis zur Boulebahn oder zum Sinnes- und Erlebnispfad. Es wurde von einem Platz der Begegnung für Kindergartenkinder geredet und über Mager- und Blumenwiesen. Mancher aus der Runde stellt sich vor, dass auch an die alte Verkehrssituation erinnert wird, zum Beispiel wenn der große dicke Findling an der Zeppelinstraße, der einst unter der B 30 ruhte, in die Raumgestaltung eingebunden und mit einem entsprechenden Infotäfelchen versehen würde.
Bedenken gab es aber auch, dass Bäume die freie Sicht aufs Schussental nehmen könnten und dass Sicherheitsaspekte berücksichtigt werden müssen. Das Oberflächenwasser wird über ein Bächlein den Wegen entlang geführt, um dann in einem kleinen Ausgleichs- oder Überlaufbecken gesammelt zu werden. Doch hat sich bislang noch kein Weg gefunden, wie dieses kindersicher gemacht werden kann. Jedenfalls ist mit dem Maschendrahtzaun, der heute dort steht, kein Schönheitspreis zu gewinnen, da waren sich die Versammelten einig.
Am 9. November ist die B 30 alt nochmals Thema im Gemeinderat. Danach ist für Januar, wenn der Fußweg gebaut ist, ein zweites Arbeitskreistreffen geplant. Was der Arbeitskreis erarbeitet, gilt als Empfehlung an den Gemeinderat, der letztlich beschließen muss. Bis das Projekt B 30-Rekultivierung abgeschlossen ist, können noch ein paar Jahre vergehen. Für den ersten Bauabschnitt kann Baindt mit fünfzig- bis sechszigtausend Euro Zuschuss aus dem Ausgleichsstock rechnen. Ein Antrag, um mit dem Rest der knapp 400.000 Euro teuren Maßnahme ins Städtebauförderprogramm zu kommen, läuft.