(Ravensburg) - Baden-Württembergs Verkehrsstaatssekretär Rudolf Köberle will in der Sache Bau der B 30 Süd weiter den Bund in die Pflicht nehmen. Dies sagte der Staatssekretär nach mehreren Terminen im Landkreis Ravensburg, bei dem das Thema erneut im Mittelpunkt stand. Das Land wolle mit weiteren Vorarbeiten für die Straße den Druck erhöhen. So werde derzeit geprüft, ob mit Überschussmassen aus einem früheren Bauabschnitt Vorschüttungen bereits im Spätsommer oder Herbst erfolgen können. Damit wolle man die zu erwartenden Setzungen der späteren Straßendämme vorwegnehmen. Der letzte Abschnitt der Ortsumgehung Ravensburg im Zuge der B 30 neu, der bereits seit 2005 planfestgestellt ist, ist selbst in beiden Konjunkturprogrammen der Bundesregierung nicht berücksichtigt worden.