12.01.2008 - 23:59 Uhr
Franz Fischer
Nr. 1617
414

Neujahresempfang: Größtes Problem ist die B 30

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(Gaisbeuren) - Rund 150 Personen sind am Sonntag zum Neujahrsempfang der Ortschaften Gaisbeuren und Reute ins Dorfgemeinschaftshaus Gaisbeuren gekommen. Bad Waldsees Bürgermeister Roland Weinschenk, der zusammen mit den beiden Ortsvorstehern Franz Bendel (Gaisbeuren) und Hans-Lothar Grobe (Reute) zu dem Empfang geladen hatte, betonte in seiner Ansprache, im vergangenen Jahr sei in der Gemeinde wieder vieles für eine gute Zukunft geschaffen worden, allerdings gebe es auch im gerade angebrochenen Jahr 2008 wieder viel zu tun.

Während der Bad Waldseer Rathauschef fast ausschließlich kostenintensive Themen der Stadt und in zweiter Linie die der Ortschaften, mit dem Ausbau von Gemeindestraßen, ansprach, ging Ortsvorsteher Franz Bendel in seiner Ansprache auf spezielle Probleme der Ortschaft Gaisbeuren ein. Das größte Problem sei nach wie vor die stark befahrene Bundesstraße 30, die seit dem vierspurigen Bau des Abschnitts Egelsee-Niederbiegen, der Ortsumgehung Ravensburg, noch viel stärker frequentiert sei als vorher. Bendel beklagte, dass vor allem auf der südöstlichen Seite der Straße zwischen Enzisreute und Gaisbeuren ein Radweg und auch ein Wirtschaftsweg fehle, wodurch man gezwungen sei, ob mit dem Fahrrad, Rollstuhl oder landwirtschaftlichen Fahrzeug auf der B 30 zu fahren, was bei dem hohen Verkehrsaufkommen von durchschnittlich 20.000 Fahrzeugen täglich, an Werktagen sind es durchschnittlich rund 21.200, gefährlich und auch verkehrsflusshemmend sei. Positiv wertete Bendel hingegen die Entwicklung der Wirtschaftsbetriebe in der Ortschaft. Allein im letzten Jahr seien in den in Gaisbeuren ansässigen Betrieben 30 neue Arbeitsplätze durch Investitionen und Ausbau entstanden.

Reutes Ortsvorsteher Hans Lothar Grobe befasste sich in seiner Ansprache vor allem mit dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum. Der Arbeitskreis "Junge Familien", bei dem auch Eltern aus Gaisbeuren und Kümmerazhofen mitarbeiteten, habe sich im vergangenen Jahr mit Fragen befasst, die alle Orte gleichermaßen beträfen, sagte Grobe. Schulbusproblematik, verlässliche Grundschule, Angebote für Kinder; Kleinkindbetreuung, Verkehrssicherheit u.s.w., seien Themen, welche die Eltern bewegten.

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